Warum wir unser Traumhaus loslassen – obwohl es perfekt ist
Hallo ihr Lieben 🌿
ich möchte euch heute mitnehmen in einen Raum, der tiefer geht als jede Room Tour, weiter als jedes schöne Haus und ehrlicher ist als viele Konzepte von Freiheit, die da draußen kursieren. Wir sind gerade mitten in unserem Online-Kongress zum Thema Freiheit, und dieses Thema begleitet uns nicht erst seit gestern, sondern seit Jahrzehnten.

Als Weltreisefamilie mit sechs Kindern haben wir Freiheit nicht theoretisch erforscht, sondern gelebt, geprüft, durchdrungen, verworfen und immer wieder neu definiert. Nach der Room Tour unseres Hauses, die ich vor ein paar Tagen mit euch geteilt habe, kam eine Frage immer und immer wieder: Warum lasst ihr dieses Haus los?
Und vielleicht ist genau diese Frage der Schlüssel, denn eigentlich geht es gar nicht um dieses Haus. Es geht um unsere Haltung. Zu Besitz. Zu Identität. Zu Sicherheit. Zu Leben.
Ich spreche hier ganz bewusst aus meiner Perspektive, durch meine Brille, und obwohl ich oft „wir“ sage, spreche ich in Wahrheit für mich, weil das ehrlicher ist. Wir tragen Nomadenblut in uns. Wir haben uns nie an Orte, Häuser, Dinge, Ideen oder Identitäten gebunden. Und wenn wir merken, dass wir es doch tun, dann ist das für uns kein Zeichen von Sicherheit, sondern ein Hinweis, dass es Zeit ist für Befreiung.
Freiheit bedeutet für uns nicht, etwas zu besitzen, sondern jederzeit innerlich und äußerlich gehen zu können. Und nein, das ist kein Lebensmodell für alle. Wir wissen, dass wir damit eher allein unterwegs sind. Aber Stimmigkeit entsteht nicht durch Mehrheiten, sondern durch Wahrheit.
Viele Menschen halten an Dingen fest, die ihnen offensichtlich nicht guttun. Beziehungen, die längst nicht mehr seelengeführt sind. Arbeitssituationen, die innerlich austrocknen. Lebensmodelle, die mehr Kraft kosten als sie geben. Konsumverhalten, das den Körper schwächt. Identitäten, die einmal Sinn gemacht haben, aber längst zu eng geworden sind. Das verstehen die meisten sogar mit dem Verstand, und trotzdem wird festgehalten. Aus Angst. Aus Gewohnheit. Aus dem Wunsch nach Kontrolle. Loslassen von dem, was schadet, erscheint logisch. Doch für uns hört es dort nicht auf.
Auch das Gute darf gehen. Auch das Wundervolle. Auch das, was funktioniert, was schön ist, was Wert trägt. Dieses Haus hier ist lichtvoll, durchdacht, voller Liebe gebaut. Und dennoch ist es nichts, womit wir uns identifizieren. Als wir vor Jahren wieder losgezogen sind, haben wir es innerlich bereits losgelassen. Nicht aus Drama, nicht aus Mangel, sondern aus Klarheit. Wenn ihr euch an die Room Tour erinnert: Von uns persönlich ist hier fast nichts. Keine alten Energien, keine Erinnerungsstücke, keine Dinge, an denen wir hängen. Alles ist clean, offen, reduziert.
Das Haus ist bewohnt, aber nicht besessen. Und genau das ist unsere Haltung dem Leben gegenüber. Wir beleben Räume, ohne uns mit ihnen zu verkleben. Wir füllen Orte mit Energie, ohne sie zu unserer Identität zu machen. Freiheit bedeutet für uns, dass nichts im Außen unsere innere Beweglichkeit einschränkt ✨
Diese Haltung zieht sich durch alle Lebensbereiche. Ich liebe es, mit einem kleinen Rucksack zu reisen, wenn ich allein unterwegs bin. Laptop, iPad, Mikrofon, Kamera, zwei Shirts – fertig. Ronja und Luna lachen immer darüber und nennen es meine „sieben Sachen“. Und ich empfinde genau das als tiefen Luxus. Diese Leichtigkeit.
Dieses Nicht-Gebunden-Sein. Und jetzt kommt etwas Interessantes: Gerade weil wir so frei im Loslassen sind, manifestiert sich im Außen ständig Schönheit. Wir leben nicht asketisch. Wir leben nicht gegen Komfort. Im Gegenteil. Wir sind fast immer an wunderschönen Orten, mit Weite, Natur, hoher Energie. Aber wir beginnen nie im Außen. Die Bewegung startet immer im Innen.
Loslassen ist der Raum, in dem Neues entstehen kann. Alles ist im Fluss. Alles. Um Neues zu verkörpern, darf Altes gehen, selbst wenn es gestern noch golden war. Diese Haltung gilt auch für mein Wirken, für Business, für Projekte, für Rollen. Ich liebe, was ich tue. Die Kongresse, die Arbeit mit Menschen, die Soul Talks. Aber ich hänge nicht daran. Vielleicht mache ich das eines Tages nicht mehr.
Und genau deshalb kann ich heute voll präsent darin sein. Bindung aus Freiheit, nicht aus Angst.
Auch Liebe ist für mich nicht körperlich gebunden. Meine Liebe zu Kati, zu unseren Kindern, ist größer als Form, größer als Körper, größer als Zeit. Beyond body 🌊 Ich habe mich viele Jahre mit der letzten großen Frage auseinandergesetzt:
Was, wenn alles geht? Was, wenn Körper vergehen? Und genau hier zeigt sich Freiheit oder Unfreiheit. Wer versucht, das Unhaltbare festzuhalten, programmiert Leid vor.
Wahrheit mag unbequem sein, aber Wahrheit macht frei.
Und jetzt kommt der vielleicht spannendste Teil: Trotz all dieser inneren Freiheit ist dieses Haus nach wie vor da. Seit Jahren sprechen wir darüber, es loszulassen, und doch ist es noch unseres. Vielleicht, weil Teile von uns es noch halten wollen. Vielleicht, weil es noch dienen möchte. Vielleicht, weil Freiheit auch bedeutet, nichts erzwingen zu müssen. Viele von euch hängen emotional mehr an diesem Haus als wir.
Die Nachrichten, die Kommentare, das Unverständnis. Und doch ist es da. Vielleicht bleibt es. Vielleicht nicht. Beides ist stimmig. Wir brauchen es nicht verkaufen. Wir müssen nichts entscheiden.
Freiheit bedeutet, dass es egal ist. Es ist eine Base, ein Ort, zu dem wir zurückkehren, ein Garten, den ich liebe, Pflanzen, die ich setze, Tiere, die hier leben. Und gleichzeitig ist nichts davon meine Identität.
Ich wollte euch keinen Abschluss liefern, keine klare Antwort, kein Dogma. Sondern einen Einblick in unsere Innenwelt, in meine Haltung. Und vielleicht bleibt am Ende nur eine einzige Frage, die wirklich zählt: Wo klebst du dich fest – und wo darfst du weicher werden? Ich ehre euch, ich danke euch fürs Mitgehen 🤍
Love ❤️ and Sunshine ☀️
Chris Kattoll
– Papa der SundanceFamily –
👨👩👧👦 Familie mit 6 Kindern
😇 Zusammen auf Weltreise seit 25 Jahren
💰 Visionär Investor & Pionier
✨ Energy Transformation Mentor
💎 3k+ Klienten – Business Coach
✨Wirken seit fast 30 Jahren zusammen als Paar für die Heilung dieses Planeten
📺 Seit 2008 YouTube Original
🇨🇷 Seit 2010 Base in Costa Rica
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Alle aktuellen Links: 👉 https://linktr.ee/ChrisKattoll
Insta: 👉 https://www.Instagram.com/ChrisKattoll
Podcast: 👉 https://SoulflowAcademy.com/Podcast
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Möglichkeiten für Begleitung & Zusammenarbeit!
Wenn du tiefer einsteigen möchtest, gibt es zwei Wege, wie wir dich begleiten können:
👉 Kostenfreie Workshops & Trainings https://soulflowacademy.com/freebies
👉 Persönliche Zusammenarbeit, 1:1 oder in Gruppen https://soulflowacademy.com/angebote/mit-chris-und-katie-arbeiten
Audio des Soultalks
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Warum wir unser Traumhaus loslassen – obwohl es perfekt ist
Hallo ihr Lieben 🌿
ich möchte euch heute mitnehmen in einen Raum, der tiefer geht als jede Room Tour, weiter als jedes schöne Haus und ehrlicher ist als viele Konzepte von Freiheit, die da draußen kursieren. Wir sind gerade mitten in unserem Online-Kongress zum Thema Freiheit, und dieses Thema begleitet uns nicht erst seit gestern, sondern seit Jahrzehnten.

Als Weltreisefamilie mit sechs Kindern haben wir Freiheit nicht theoretisch erforscht, sondern gelebt, geprüft, durchdrungen, verworfen und immer wieder neu definiert. Nach der Room Tour unseres Hauses, die ich vor ein paar Tagen mit euch geteilt habe, kam eine Frage immer und immer wieder: Warum lasst ihr dieses Haus los?
Und vielleicht ist genau diese Frage der Schlüssel, denn eigentlich geht es gar nicht um dieses Haus. Es geht um unsere Haltung. Zu Besitz. Zu Identität. Zu Sicherheit. Zu Leben.
Ich spreche hier ganz bewusst aus meiner Perspektive, durch meine Brille, und obwohl ich oft „wir“ sage, spreche ich in Wahrheit für mich, weil das ehrlicher ist. Wir tragen Nomadenblut in uns. Wir haben uns nie an Orte, Häuser, Dinge, Ideen oder Identitäten gebunden. Und wenn wir merken, dass wir es doch tun, dann ist das für uns kein Zeichen von Sicherheit, sondern ein Hinweis, dass es Zeit ist für Befreiung.
Freiheit bedeutet für uns nicht, etwas zu besitzen, sondern jederzeit innerlich und äußerlich gehen zu können. Und nein, das ist kein Lebensmodell für alle. Wir wissen, dass wir damit eher allein unterwegs sind. Aber Stimmigkeit entsteht nicht durch Mehrheiten, sondern durch Wahrheit.
Viele Menschen halten an Dingen fest, die ihnen offensichtlich nicht guttun. Beziehungen, die längst nicht mehr seelengeführt sind. Arbeitssituationen, die innerlich austrocknen. Lebensmodelle, die mehr Kraft kosten als sie geben. Konsumverhalten, das den Körper schwächt. Identitäten, die einmal Sinn gemacht haben, aber längst zu eng geworden sind. Das verstehen die meisten sogar mit dem Verstand, und trotzdem wird festgehalten. Aus Angst. Aus Gewohnheit. Aus dem Wunsch nach Kontrolle. Loslassen von dem, was schadet, erscheint logisch. Doch für uns hört es dort nicht auf.
Auch das Gute darf gehen. Auch das Wundervolle. Auch das, was funktioniert, was schön ist, was Wert trägt. Dieses Haus hier ist lichtvoll, durchdacht, voller Liebe gebaut. Und dennoch ist es nichts, womit wir uns identifizieren. Als wir vor Jahren wieder losgezogen sind, haben wir es innerlich bereits losgelassen. Nicht aus Drama, nicht aus Mangel, sondern aus Klarheit. Wenn ihr euch an die Room Tour erinnert: Von uns persönlich ist hier fast nichts. Keine alten Energien, keine Erinnerungsstücke, keine Dinge, an denen wir hängen. Alles ist clean, offen, reduziert.
Das Haus ist bewohnt, aber nicht besessen. Und genau das ist unsere Haltung dem Leben gegenüber. Wir beleben Räume, ohne uns mit ihnen zu verkleben. Wir füllen Orte mit Energie, ohne sie zu unserer Identität zu machen. Freiheit bedeutet für uns, dass nichts im Außen unsere innere Beweglichkeit einschränkt ✨
Diese Haltung zieht sich durch alle Lebensbereiche. Ich liebe es, mit einem kleinen Rucksack zu reisen, wenn ich allein unterwegs bin. Laptop, iPad, Mikrofon, Kamera, zwei Shirts – fertig. Ronja und Luna lachen immer darüber und nennen es meine „sieben Sachen“. Und ich empfinde genau das als tiefen Luxus. Diese Leichtigkeit.
Dieses Nicht-Gebunden-Sein. Und jetzt kommt etwas Interessantes: Gerade weil wir so frei im Loslassen sind, manifestiert sich im Außen ständig Schönheit. Wir leben nicht asketisch. Wir leben nicht gegen Komfort. Im Gegenteil. Wir sind fast immer an wunderschönen Orten, mit Weite, Natur, hoher Energie. Aber wir beginnen nie im Außen. Die Bewegung startet immer im Innen.
Loslassen ist der Raum, in dem Neues entstehen kann. Alles ist im Fluss. Alles. Um Neues zu verkörpern, darf Altes gehen, selbst wenn es gestern noch golden war. Diese Haltung gilt auch für mein Wirken, für Business, für Projekte, für Rollen. Ich liebe, was ich tue. Die Kongresse, die Arbeit mit Menschen, die Soul Talks. Aber ich hänge nicht daran. Vielleicht mache ich das eines Tages nicht mehr.
Und genau deshalb kann ich heute voll präsent darin sein. Bindung aus Freiheit, nicht aus Angst.
Auch Liebe ist für mich nicht körperlich gebunden. Meine Liebe zu Kati, zu unseren Kindern, ist größer als Form, größer als Körper, größer als Zeit. Beyond body 🌊 Ich habe mich viele Jahre mit der letzten großen Frage auseinandergesetzt:
Was, wenn alles geht? Was, wenn Körper vergehen? Und genau hier zeigt sich Freiheit oder Unfreiheit. Wer versucht, das Unhaltbare festzuhalten, programmiert Leid vor.
Wahrheit mag unbequem sein, aber Wahrheit macht frei.
Und jetzt kommt der vielleicht spannendste Teil: Trotz all dieser inneren Freiheit ist dieses Haus nach wie vor da. Seit Jahren sprechen wir darüber, es loszulassen, und doch ist es noch unseres. Vielleicht, weil Teile von uns es noch halten wollen. Vielleicht, weil es noch dienen möchte. Vielleicht, weil Freiheit auch bedeutet, nichts erzwingen zu müssen. Viele von euch hängen emotional mehr an diesem Haus als wir.
Die Nachrichten, die Kommentare, das Unverständnis. Und doch ist es da. Vielleicht bleibt es. Vielleicht nicht. Beides ist stimmig. Wir brauchen es nicht verkaufen. Wir müssen nichts entscheiden.
Freiheit bedeutet, dass es egal ist. Es ist eine Base, ein Ort, zu dem wir zurückkehren, ein Garten, den ich liebe, Pflanzen, die ich setze, Tiere, die hier leben. Und gleichzeitig ist nichts davon meine Identität.
Ich wollte euch keinen Abschluss liefern, keine klare Antwort, kein Dogma. Sondern einen Einblick in unsere Innenwelt, in meine Haltung. Und vielleicht bleibt am Ende nur eine einzige Frage, die wirklich zählt: Wo klebst du dich fest – und wo darfst du weicher werden? Ich ehre euch, ich danke euch fürs Mitgehen 🤍
Love ❤️ and Sunshine ☀️
Chris Kattoll
– Papa der SundanceFamily –
👨👩👧👦 Familie mit 6 Kindern
😇 Zusammen auf Weltreise seit 25 Jahren
💰 Visionär Investor & Pionier
✨ Energy Transformation Mentor
💎 3k+ Klienten – Business Coach
✨Wirken seit fast 30 Jahren zusammen als Paar für die Heilung dieses Planeten
📺 Seit 2008 YouTube Original
🇨🇷 Seit 2010 Base in Costa Rica
_______________________
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Möglichkeiten für Begleitung & Zusammenarbeit!
Wenn du tiefer einsteigen möchtest, gibt es zwei Wege, wie wir dich begleiten können:
👉 Kostenfreie Workshops & Trainings https://soulflowacademy.com/freebies
👉 Persönliche Zusammenarbeit, 1:1 oder in Gruppen https://soulflowacademy.com/angebote/mit-chris-und-katie-arbeiten
Audio des Soultalks
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2 Kommentare
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Hallo Chris,
ich habe einige Herzensmenschen auf die andere Seite gehen lassen müssen und mir ist daher bewusst, dass ich nichts festhalten kann. Trotzdem gibt es das energetische Band und die Verbindung immer noch auf einer anderen Ebene.
Ich höre auf mein Herz und genieße die Augenblicke und auch die Nähe von Seelenmenschen mit Dankbarkeit. Ich lebe schon sehr lange in meiner Dachgeschosswohnung, die ich sehr schätze und in der ich mich wohlfühle. Ich mache heute mehr Reisen im Inneren als im Äußeren. Früher war ich oft auf Reisen und im Außenfeld aktiv. Wenn sich etwas nicht mehr stimmig für mich anfühlt, ändere ich es. Leben ist Veränderung und Wachstum.
Liebe Grüße
Heidi











Wie siehst du das?
Wo klebst du dich fest – und wo darfst du weicher werden?
Hallo Chris,
ich habe einige Herzensmenschen auf die andere Seite gehen lassen müssen und mir ist daher bewusst, dass ich nichts festhalten kann. Trotzdem gibt es das energetische Band und die Verbindung immer noch auf einer anderen Ebene.
Ich höre auf mein Herz und genieße die Augenblicke und auch die Nähe von Seelenmenschen mit Dankbarkeit. Ich lebe schon sehr lange in meiner Dachgeschosswohnung, die ich sehr schätze und in der ich mich wohlfühle. Ich mache heute mehr Reisen im Inneren als im Äußeren. Früher war ich oft auf Reisen und im Außenfeld aktiv. Wenn sich etwas nicht mehr stimmig für mich anfühlt, ändere ich es. Leben ist Veränderung und Wachstum.
Liebe Grüße
Heidi